Datenschutzerklärung
Stand: 21. August 2026Kurz vorweg: Der Theorietrainer verlangt keine E-Mail-Adresse, keinen Namen und kein Geburtsdatum. Er bindet keine fremden Dienste ein, setzt keine Werbe- oder Statistik-Cookies und erstellt kein Profil über dich. Was er trotzdem speichert, steht hier vollständig.
Wer für die Daten verantwortlich ist
Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
Janneck Lehmann
Karl-Marx-Straße 3
14770 Brandenburg an der Havel
E-Mail: info@j-rz.de
Der Trainer ist ein privates Einzelprojekt. Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; nach § 38 BDSG besteht dafür hier voraussichtlich keine Pflicht. Anfragen gehen deshalb direkt an die Adresse oben. Vollständige Anbieterangaben stehen im Impressum.
Dein Konto
Ohne Konto kannst du üben, Prüfungsbögen erzeugen, den Fragenkatalog nachschlagen und Fragen melden. Ein Konto brauchst du nur, um eigene Fragen vorzuschlagen und — als Admin — den Katalog zu pflegen.
Wenn du dich registrierst, speichern wir: deinen selbst gewählten Benutzernamen, dein Passwort nicht im Klartext, sondern nur als scrypt-Prüfwert, deine Rolle (lernend oder Admin), ob das Konto aktiv ist, das Datum der Anlage, den Zeitpunkt deiner letzten Anmeldung und einen Zähler, der bei jedem Passwortwechsel steigt. Dieser Zähler wirft alte Anmeldungen aus dem Konto — er merkt sich weder Zeitpunkte noch Geräte noch die Zahl deiner Anmeldungen.
Zurzeit schaltet ein Admin neue Konten frei, bevor du dich anmelden kannst. Er sieht dabei deinen Benutzernamen und das Anlagedatum, sonst nichts.
Der Benutzername ist frei wählbar. Du musst deinen echten Namen nicht verwenden, und wir empfehlen, es nicht zu tun.
Rechtsgrundlage: Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO — die Daten sind für das Nutzungsverhältnis erforderlich. Ohne Benutzername und Passwort gibt es kein Konto; die Angabe ist freiwillig, aber ohne sie kannst du die kontogebundenen Funktionen nicht nutzen.
Es gibt keinen Passwort-Reset per E-Mail
Weil wir keine E-Mail-Adresse speichern, können wir dir auch keinen Rücksetzlink schicken. Wenn du dein Passwort vergisst, setzt ein Admin es für dich neu. Das ist der Preis dafür, dass über dich keine Adresse herumliegt, die verloren gehen kann — ein bewusster Tausch.
Cookies
Der Trainer setzt genau ein Cookie — das Sitzungs-Cookie. Was darin steht und wie lange es bleibt, hängt davon ab, was du gerade tust:
Ohne Anmeldung. Rufst du eine Seite mit einem Formular auf (Anmeldung, Registrierung, Lernmodus), legt der Trainer das Cookie schon dort an. Es enthält dann nur ein Sicherheitsmerkmal, mit dem er beim Absenden erkennt, dass das Formular wirklich von seiner eigenen Seite kommt. Meldest du eine Frage, kommt ein Zähler dazu, der die Zahl der Meldungen je Sitzung begrenzt. Kein Name, keine Kennung, keine IP-Adresse. Dieses Cookie hat kein Ablaufdatum — dein Browser verwirft es, wenn du ihn schließt. Auf Seiten ohne Formular (Startseite, Nachschlagen, Prüfungsbogen, diese Seite) wird gar kein Cookie gesetzt.
Nach der Anmeldung. Dann kommt deine Kontokennung in signierter Form dazu, und das Cookie hält dich angemeldet. Erst jetzt bekommt es ein Ablaufdatum: 12 Stunden ohne Aktivität, spätestens 24 Stunden nach der Anmeldung.
In beiden Fällen ist das Cookie gegen Auslesen durch Skripte gesperrt, und dein Browser schickt es nicht mit, wenn eine fremde Seite eine Anfrage an den Trainer auslöst — das schützt dich davor, dass jemand anderes in deinem Namen etwas im Trainer tut.
Beides ist technisch notwendig (§ 25 Absatz 2 Nummer 2 TDDDG): ohne das Sicherheitsmerkmal ließe sich kein Formular sicher absenden, ohne die Kontokennung gäbe es keine Anmeldung. Deshalb gibt es hier auch keinen Cookie-Banner: Es ist nichts einzuwilligen, weil nichts Einwilligungs- pflichtiges gespeichert wird. Werbe-, Tracking- oder Statistik-Kennungen legt der Trainer nicht auf deinem Gerät ab und liest auch keine aus.
Anmeldeprotokoll
Jede Anmeldung, jeder Fehlversuch, jede Abmeldung, jede Registrierung und jeder Passwortwechsel wird protokolliert — mit dem betroffenen Benutzernamen, der IP-Adresse und dem Zeitpunkt. Das Protokoll steht nicht in der Anwendung zur Ansicht; es gibt keine Seite, auf der ein Admin nachlesen könnte, wer wann von wo geübt hat.
Wofür: Nur um Angriffe auf Konten zu erkennen — jemand, der Passwörter durchprobiert, fällt ausschließlich hierüber auf. Ohne den Benutzernamen im Protokoll wüssten wir, dass es 300 Fehlversuche gab, aber nicht, dass sie alle einem Konto galten. Genau diese zweite Aussage ist der Grund für das Protokoll.
Rechtsgrundlage: Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Sicherheit des Dienstes, siehe Erwägungs- grund 49). Du kannst dieser Verarbeitung nach Artikel 21 DSGVO widersprechen; wir prüfen dann im Einzelfall. Die kurze Aufbewahrungsfrist unten ist der Grund, warum der Eingriff klein bleibt.
Änderungsprotokoll der Verwaltung
Wenn ein Admin etwas am Fragenkatalog, an Konten oder an Prüfungsbögen ändert, hält der Trainer fest: welche Kennung, welche Handlung, welches Objekt, wann. Das betrifft nur Admins und nur ihre verwaltenden Handlungen, nicht das Üben. Es dient der Nachvollziehbarkeit — bei einem Katalog ohne amtlichen Lösungsschlüssel muss rekonstruierbar bleiben, wer eine Antwort geändert hat. Rechtsgrundlage: Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO.
Gemeldete Fragen und vorgeschlagene Fragen
Wenn du eine Frage meldest, speichern wir deinen Meldetext, die betroffene Frage und das Datum — keine Kennung, keine IP, keinen Namen. Eine Meldung lässt sich dir nicht zuordnen. Erledigt ein Admin sie, wird seine Kennung dazugeschrieben.
Schlägst du als angemeldeter Nutzer eine neue Frage vor, wird der Fragentext gespeichert, nicht aber, wer ihn eingereicht hat. Schreib deshalb nichts in eine Frage oder Meldung, was niemand sonst lesen soll.
Prüfungsbögen für den Druck
Erstellt ein Admin einen Bogen für den Druck, wird zu diesem Bogen seine Kontokennung und der Erstellungszeitpunkt gespeichert. Auch das betrifft nur Admins.
Was wir nicht tun
Kein Lernfortschritt wird gespeichert — der Trainer merkt sich nicht, welche Frage du wie beantwortet hast. Keine Rangliste, kein Vergleich mit anderen, keine Auswertung deines Verhaltens. Keine automatisierte Entscheidung und kein Profiling im Sinne von Artikel 22 DSGVO. Kein Fingerprinting, keine Werbung, keine Analysedienste.
Die Schriften liegen auf unserem eigenen Server. Es wird keine Verbindung zu Google Fonts, zu einem Content-Delivery-Netzwerk oder zu sonst einem fremden Anbieter aufgebaut — deine IP-Adresse verlässt den Server nicht.
Wer die Daten sonst noch bekommt
Niemand außer dem Betreiber. Der Trainer läuft auf einem gemieteten Server der netcup GmbH, Daimlerstraße 25, 76185 Karlsruhe, Deutschland. Sie ist dabei Auftragsverarbeiterin nach Artikel 28 DSGVO; mit ihr besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag. Das Rechenzentrum steht in der Europäischen Union — je nach Standortoption des Anbieters in Deutschland, Österreich oder den Niederlanden. Daten werden nicht in Länder außerhalb der EU übermittelt und nicht verkauft, verliehen oder ausgewertet.
Der Webserver protokolliert wie üblich technische Zugriffe. Diese Protokolle werden auf das Nötigste beschränkt (gekürzte IP-Adresse, kein Browserkennzeichen) und nach sieben Tagen gelöscht.
Wie lange wir Daten aufbewahren
Zu den Sicherungen. Es gibt zwei. Die eine liegt auf einem zweiten Laufwerk desselben Servers und ist nicht verschlüsselt — sie schützt vor einem versehentlich gelöschten oder kaputtgeschriebenen Bestand, nicht vor jemandem, der bereits Zugriff auf den Server hat. Die zweite wird verschlüsselt und außer Haus gelagert; sie ist die, die einen Ausfall des ganzen Servers übersteht. Beide werden nach 30 Tagen gelöscht.
Eine gelöschte Angabe kann noch bis zu 30 Tage in einer Sicherungskopie liegen. Sicherungen werden nicht nachträglich bearbeitet — sie laufen aus. Wird eine Sicherung je eingespielt, wenden wir die Löschungen erneut an.
Deine Rechte
Du hast nach der DSGVO das Recht auf Auskunft (Artikel 15), Berichtigung (Artikel 16), Löschung (Artikel 17), Einschränkung der Verarbeitung (Artikel 18), Datenübertragbarkeit (Artikel 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf einem berechtigten Interesse beruhen (Artikel 21).
Dein Passwort änderst du selbst unter „Passwort". Für alles andere gibt es heute keinen Selbstbedienungsweg: Schreib an die Adresse oben. Wir antworten innerhalb eines Monats. Weil wir keine Kontaktdaten von dir haben, können wir deine Identität nicht über eine hinterlegte Adresse prüfen — wir fragen dann nach etwas, das nur du und dein Konto wissen können. Das ist unbequem und Absicht: eine Auskunft an die falsche Person wäre selbst eine Datenschutzverletzung.
Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Artikel 77 DSGVO). Zuständig ist die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg, Stahnsdorfer Damm 77, 14532 Kleinmachnow.
Wenn du unter 16 bist
Der Trainer fragt dein Alter nicht ab, und das ist Absicht: Eine Altersabfrage wäre eine zusätzliche Angabe über dich, die wir sonst nirgends brauchen. Alle Schutzvorkehrungen gelten deshalb für alle gleichermaßen — es gibt für niemanden eine Rangliste, keinen fremden Blick auf den Lernstand und kein Profil.
Wenn du unter 16 Jahre alt bist, sprich vor der Registrierung bitte mit deinen Eltern oder Sorgeberechtigten.
Wenn einmal etwas schiefgeht
Sollten deine Daten trotz aller Vorkehrungen in falsche Hände geraten, melden wir das innerhalb von 72 Stunden der Aufsichtsbehörde. Dich können wir nicht anschreiben — wir haben keine E-Mail-Adresse von dir. Ein Hinweis erscheint dann gut sichtbar auf dieser Seite und auf der Startseite des Trainers. Bitte ändere in einem solchen Fall dein Passwort, besonders wenn du es auch anderswo verwendest.
Änderungen dieser Erklärung
Wenn sich der Trainer ändert, ändert sich diese Seite mit. Maßgeblich ist die Fassung mit dem Datum oben.